Die Geheimnisse der Katrin Gindele

© Katrin Gindele

Heute möchte ich euch ein wenig in die sagenumwobenen „Geheimnisse“ einer bestimmten Autorin, nämlich mich, einweihen.

Was macht die Autorin Katrin Gindele, wenn sie ein neues Projekt plant? Wie und wo trifft sie ihre Entscheidungen? Auf welche Rituale schwört sie und warum darf man die Autorin beim schreiben auf keinen Fall stören?
Das werde ich euch nun alles verraten! Aber seid gewarnt, mitunter kann diese Enthüllung auf mancheinen von euch sehr verstörend wirken.

Mitten in der Nacht, wenn alles im Haus schläft und man sicher sein kann, dass besagtes Individuum nicht belästigt wird, kriecht das scheue Wesen aus ihrem Versteck.
Bewaffnet mit einer großen Kanne Kaffee (denn ohne Kaffee geht hier gar nichts), schleicht die Autorin ins Wohnzimmer. Sie klappt ihren Laptop auf, kramt ihre Kopfhörer hervor und hockt sich im Schneidersitz aufs Sofa.

Im Zombiemodus in der Nacht – oder doch der Teufel?

Eine indirekte Beleuchtung ist für die Autorin das A und O, denn grelles Licht stört den Gedankenfluss.
Da sitzt sie nun, Kaffee schlürfend, mit aufgedrehter Musik – am liebsten Songs von Narnia oder Harry Potter, und starrt mit gerunzelter Stirn ganz angestrengt auf ihren Laptop. Zuerst wird noch einmal der zuletzt verfasste Absatz gelesen, um wieder in die Geschichte einzutauchen bzw um das Geschriebene auf seine Richtigkeit zu prüfen. Denn es kann durchaus vorkommen, dass sich während der letzten Nachtschicht der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat, der unbedingt ausfindig gemacht und eliminiert werden muss. Während dieser Zeit ist es unabdingbar den stetigen Kaffeekonsum nicht versiegen zu lassen, was ganz schnell zu einem kompletten Systemausfall seitens der Autorin führen kann und deshalb unbedingt vermieden werden muss!

Wenn sich nun die Fantasie in vollen Zügen über dem Geist der Autorin ergießt und ihre Hände im Zweifingersuchsytem nur so über die Tastatur fliegen, möge man hoffen und beten, dass es niemand wagt diesen Zustand der „absoluten Extase“ allein durch bloße Anwesenheit in unmittelbarer Nähe zu beschmutzen. Denn dann, und davor kann ich nur eindringlich warnen, mutiert die sonst so menschenscheue Autorin zu einer wahren Ausgeburt der Hölle, die demjenigen, der es gewagt hat ihren inneren Kreis zu betreten, genau diese bescheren wird und zwar ohne Rücksicht auf Verluste.
Denn jedesmal, wenn die Autorin „unterbrochen“ wird, ist es so als würde sie mit aller Gewalt aus ihrer eigenen Welt herausgerissen und wann immer das geschieht, bricht mitunter die Arbeit einer ganzen Nacht binnen weniger Sekunden unwiderruflich zusammen.
Das wäre natürlich eine einzige Katastrophe, ein nie wieder rückgängig zu machender Zustand, der mitunter das Ende der Welt einläuten könnte.

Aber was passiert danach?

Schlussendlich, wenn die Autorin ihre wohlverdiente Ruhe, ihren Kaffee und die Musik genossen hat, kann man davon ausgehen, dass in jener Nacht ein Geschichte von unvorstellbarem Wert für die Menschheit erschaffen wurde, ein Roman, der zweifellos seines Gleichen sucht. Nach getaner Arbeit, was meistens erst geschieht, wenn die Sonne am Horizont aufgeht und der letzte Rest Kaffee schon längst kalt ist, klappt die Autorin ihren Laptop zu, schaltet die kleine Stehlampe aus und schlurft unter dem Deckmantel der Nacht in ihr Schlafgemach, wohin sie sich mit einem wohligen Grunzen zurück zieht, um noch ein paar Stunden Schlaf einzufordern, ehe der nächste Tag anbricht.

Über Katrin Gindele

Katrin Gindele wurde in Sachsen-Anhalt geboren und liebte schon als Kind Erzählungen aus anderen Welten. Sie ahnte damals schon, dass sie eines Tages selbst Geschichten schreiben würde. Vor acht Jahren hat sie sich dann ganz auf Fantasy spezialisiert, 2015 erschien ihr erster Roman „Cold Fire“ bei Der Kleine Buch Verlag. Mit dem Reihenauftakt konnte sie bereits Erfolge beim „The Beauty and the Book“ Award feiern, wo sie es mit „Cold Fire“ unter die Top 5 der schönsten Buchcover schaffte. Der zweite Teil „Frozen Fire“ erschien 2016 im Lauinger Verlag. Im November 2017 erschien eine Anthologie beim Tagträumer Verlag, mit einer Kurzgeschichte der Autorin. 2018 erscheint „Die Seelenlicht Chroniken“, der Auftakt einer neuen Reihe im Tagträumer Verlag.

Eternal Fire ist der letzte Teil der beliebten Urban-Fantasy-Trilogie. Mehr Infos über die Cold Fire Trilogie finden Sie unter: Facebook.com/coldfiretrilogie

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